Beschreibung des Krankheitsbildes - Selbsthilfegruppe Fibromyalgie Tirol

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Fibromyalgie

Das Leben mit einer nicht heilbaren, chronischen Erkrankung ist immer eine Herausforderung. Sowohl für die Betroffenen und Angehörigen, als auch für die behandelnden Ärzte. Das gilt im Besonderen für das Fibromyalgie-Syndrom, da die Ursache dieser Erkrankung noch nicht geklärt ist. Viele Faktoren können infrage kommen, die diese schwere Krankheit auslösen können und das macht den Umgang mit dem Fibromyalgie-Syndrom so schwer.

Oft jahrelange Muskelschmerzen am ganzen Körper (manchmal Tag u. Nacht, mit wechselnder Intensität), Glieder-, Gelenk-, Schulter-, Wirbelsäulen-, Ohren-, Kopf-, Zahn- u. Trigeminusschmerzen, Müdigkeit, rasche Erschöpfung, Wetterfühligkeit, Antriebslosigkeit, geringe Belastbarkeit, Schlafstörungen, Augenprobleme, Schwindel, Zittern, Konzentrationsschwäche Vergesslichkeit, Herz- u. Kreislaufbeschwerden, Magen- u. Darmprobleme, Restless Legs (unruhige Beine), körperliche Zusammenbrüche, sind einige der über 100 Symptome die zum Beschwerdebild zählen. Dass diese Menschen oft verzweifelt sind, ist wohl nur zu verständlich.

Labor- u. Röngtenbefunde sind trotz der Schmerzen unauffällig. Erst eine gründliche ärztliche Untersuchung, das Abtasten bestimmter Punkte an den Sehnenansätzen (Tender Points) und ein ausführliches Arztgespräch, sind Grundpfeiler zu einer Diagnosestellung. Mangelnde Akzeptanz, Nichtwissen und Ignoranz seitens mancher Ärztinnen und Ärzte gegenüber den Betroffenen, erschweren das Leben mit dem Fibromyalgie-Syndrom zusätzlich. Aus schulmedizinischer Sicht gibt es kaum Behandlungsmöglichkeiten, aber ein verständnisvoller Arzt der bereit ist, sich mit diesem Krankheitsbild auseinanderzusetzen, kann den Betroffenen trotzdem unterstützend betreuen. Denn erfreulicherweise gibt es inzwischen einige alternative Behandlungsmethoden, die wirken. Hilfreich können Gaben von bestimmten Bachblütenmischungen, Schüssler Salzen, Homöopathie, sowie die Benutzung einer Magnetfeldmatte oder Infrarotkabine sein. Die Einnahme von Antidepressiva lindert Schmerzen und fördert den Schlaf. Da es jedoch kein Allheilmittel gibt, muss jede/jeder persönlich für sich herausfinden, was gut tut.

Dabei erweist sich der Besuch einer Selbsthilfegruppe als besonders hilfreich.
Elisabeth Leitner



 
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